Englische Eröffnung

Obwohl ich selbst keine Englische Eröffnung spiele, so muss ich doch mit schwarz darauf reagieren können. Daher habe ich mir die Englische Eröffnung angesehen.
Meine Antwort habe ich leider noch nirgends gefunden ich antworte normalerweise am liebsten mit d7-d5 und wenn mein Gegenüber nicht gleich einen Bauern opfert, dann mit e7-e5. In Videos und Literatur habe ich diese Antwort noch nie, als Option gefunden, weshalb meine Gegner meist überrascht sind. Nun, vielleicht finde ich ja irgendwann heraus, weshalb meine Antwort für Meister keine Option ist. Die Grundsätze Leichtfiguren entwickeln und die Dame nicht gleich ins Spiel bringen, kenne ich natürlich, aber ich sehe es in diesem Fall als Vorteil, falls ich die Dame gleich im zweiten Zug bringen muss. 😉
Hier einmal eine Studie auf lichess:

Englische Eröffnung Wikipedia

Ja, und es gibt auch ein Video aus meiner Lieblingsserie dazu

The Best Chess Games Of 2019 von IM DanielRensch

Hier stellt IM DanielRensch seine Top-Spiele im Jahr 2019 vor.
Game #5: Mchedlishvili vs Rathnakaran | 2nd Goa Open 2019
Game #4: Moiseenko vs Korley | Xtracon Open 2019
Game #3: Saric vs Suleymanli | European Club Cup 2019
Game #2: Dubov vs Svane | European Team Championship 2019
Game #1: Firouzja vs Karthikeyan | Asian Continental 2019
Interessante Spiele, zu denen es auch eine Video-Analyse gibt.

Partien am 20.07.19

Auf lighchess.org habe ich gewonnen und diese Partie werde ich nicht weiter analysieren, da ich ab den 17. Zug nur noch auf Reduktion und Sieg über die bessere Bauernstellung spielte, also langweilig.

auf chess.com hingegen habe ich verloren und will natürlich wissen, wo ich die Fehler machte.

10. x Tc9 war ein Fehler, ja die Rochade wäre besser gewesen
und 12. Sxd4 war der entscheidende Fehler; ich dachte ein Turm ist mir lieber als ein Springer und ein Läufer, das war dumm.
15. g5 war der nächste Fehler, hätte mir dem Springer kommen müssen
18. Se7 war auch nicht gut
21. Kg7 war dann auch nicht mehr gut, aber da hatte ich ohnehin keine Chance mehr.
Zwei Leichtfiguren für einen Turm ohne Stellungsvorteil werde ich nicht mehr machen. 😉

Spanische Partie – Abtauschvariante

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Wenn möglich ist die Spanische Partie meine erste Wahl.

Die Spanische Partie beginnt also mit
1. e2–e4 e7–e5
2. Sg1–f3 Sb8–c6
3. Lf1–b5 *

Es gibt dann mehrere Varianten, wobei ich dann aber eindeutig Abtauschvariante bevorzuge. Vorausgesetzt der schwarze Springer kommt von b8 auf c6 dann denke ich mir, ein Springer ist ungefähr gleich viel Wert wie ein Läufer und es kommt hauptsächlich darauf an, welche Stellung sie haben, was sie als Paar leisten können und wie die übrige Partie aufgebaut ist. Bei geschlossenen Partien hat der Springer eventuell vorteile und bei den offenen eher der Läufer. In der aktuellen Stellung schätze ich den Läufer zwar als etwas wertvoller ein, aber Lfb5xSpc6 bringt mir den Vorteil, dass ich dann in Ruhe rochieren kann und das Schwarz nahezu gezwungen ist, meinen Läufer zu schlagen und einen Doppelbauer auf der c-Linie zu produzieren.
1. e2–e4 e7–e5
2. Sg1–f3 Sb8–c6
3. Lf1–b5 a7–a6
4. Lfb5xSpc6 – bxc6 (ist meist die Reaktion)
5. 0-0 * und dann weiter je nach Aktion von Schwarz.

Wenn hingegen mit dem Bauern auf d mein Läufer geschlagen wird, dann ändere ich auf

Zitat Wikipedia:

Die Grundidee von Weiß ist die Bildung einer Bauernmajorität am Königsflügel mit gleichzeitiger Entwertung der schwarzen Majorität am Damenflügel (Doppelbauer auf der c-Linie). Nach dem Abtausch des weißen d-Bauern gegen den schwarzen e-Bauern wäre das reine Bauernendspiel für Weiß meistens gewonnen.

Die Abtauschvariante wurde in erster Linie vom Schaffen zweier Weltmeister geprägt: Emanuel Lasker und Bobby Fischer. Sie war zwar schon im 19. Jahrhundert bekannt, größere Bedeutung erlangte sie jedoch erst nach der Partie Lasker – Tarrasch im WM-Wettkampf 1908, in der Weiß den kleinen Vorteil der besseren Bauernstruktur im Endspiel verwerten konnte. Lasker konnte dadurch aber nicht die allgemeine Meinung ändern, dass das schwarze Läuferpaar eine mehr als ausreichende Kompensation für den Entwicklungsnachteil und die Verschlechterung der Bauernstruktur darstellt. Auch die turnierentscheidende Partie Lasker – Capablanca, St. Petersburg 1914 erregte Aufsehen.

4. … b7xc6 beengt die schwarze Stellung und lässt das schwarze Läuferpaar nicht zur Geltung kommen. Weiteres 5. d2–d4 e5xd4 6. Dd1xd4 bringt eine dominante Stellung für die weiße Dame.

Fischer spielte die Abtauschvariante bei der Schacholympiade 1966 in Havanna dreimal gegen starke Gegner und leitete damit eine Renaissance der Abtauschvariante ein.

Bekannte Variationen, die ich ebenfalls schon versuchte und die in mein Repertoire aufgenommen werden, in der Reihenfolge wie ich sie bevorzuge:
Moderne Variante
seit den 90er Jahren populär
3. … a7–a6
4. Lb5–a4 Sg8–f6
5. 0–0 b7–b5
6. La4–b3 Lf8–c5
und mit der Möller-Variante 3.
… a7–a6
4. Lb5–a4 Sg8–f6
5. 0–0 Lf8–c5 verwandt.

Das Jänisch-Gambit (ECO-Code: C63) entsteht nach den Zügen:

1. e2–e4 e7–e5
2. Sg1–f3 Sb8–c6
3. Lf1–b5 f7–f5

und die Moderne Steinitz-Verteidigung (auch verzögerte Steinitz-Verteidigung oder Neo-Steinitz-Verteidigung) (C72–C76) entsteht nach den Zügen:

3. … a7–a6
4. Lb5–a4 d7–d6


Mit Schwarz antworte ich auf Ruy Lopez meist mit der Berlin Defence.

Weblinks
Spanische Partie Wikipedia
Abtauschvariante (Spanische Partie)

3.1 Offene Spiele

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Ich beginne mit den offenen Spielen, damit ich gleich zu meiner Lieblingseröffnung, also der Spanischen, kommen kann.

 

Offene Spiele:

  • Spanisch 1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 Sb8–c6 3. Lf1–b5 (C60–C99)
  • Italienisch 1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 Sb8–c6 3. Lf1–c4 (3. … Lf8–c5) C50–C54
  • Schottisch 1. e2-e4 e7-e5 2. Sg1-f3 Sb8-c6 3. d2-d4 C45
  • Philidor-Verteidigung 1. e2-e4 e7-e5 2. Sg1-f3 d7-d6 C41
  • Läuferspiel 1. e2-e4 e7-e5 2. Lf1-c4 C23-C24
  • Königsgambit 1. e2–e4 e7–e5 2. f2–f4 C30–C39