E60–E79: Königsindische Verteidigungen

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E60 1. d4 Sf6 2. c4 g6 Königsindische Verteidigungen (kurz: Königsindischfür 3. g3 d5 und 3. Sc3 d5 siehe D71–D99 (Grünfeld-Indische Verteidigung) — 3. Sf3 Lg7 4. g3 0–0 5. Lg2 d6 6. 0–0
E61 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Königsindische Verteidigung, Abweichungen der Hauptvariante — 3. … Lg7 4. Sf3 d6
E62 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. Sf3 d6 5. g3 Fianchetto-System — 5. … 0–0 6. Lg2 Sc6 7. 0–0
E63 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. Sf3 d6 5. g3 0–0 6. Lg2 Sc6 7. 0–0 a6
E64 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. Sf3 d6 5. g3 0–0 6. Lg2 c5 Jugoslawische Variante — 7. d5 Sa6 8. 0–0 Sc7 9. a4 Tb8
E65 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. Sf3 d6 5. g3 0–0 6. Lg2 c5 7. 0–0 7. … Sc6 8. dc5 dc5
E66 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. Sf3 d6 5. g3 0–0 6. Lg2 c5 7. 0–0 Sc6 8. d5
E67 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. Sf3 d6 5. g3 0–0 6. Lg2 Sbd7 Varianten ohne e2–e4 — 7. 0–0 e5
E68 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. Sf3 d6 5. g3 0–0 6. Lg2 Sbd7 7. 0–0 e5 8. e4 8. … c6
E69 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. Sf3 d6 5. g3 0–0 6. Lg2 Sbd7 7. 0–0 e5 8. e4 c6 9. h3
E70 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 Bg7 4.e4 King’s Indian, 4.e4
E71 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. e4 d6 5. h3 King’s Indian, Makagonov system (5.h3)
E72 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. e4 d6 5. g3 Deferred Fianchetto Varianten mit g2–g3 und Sge2
E73 1. d4 Nf6 2. c4 g6 3. Nc3 Bg7 4. e4 d6 5. Be2 King’s Indian, 5.Be2
E74 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. e4 d6 5. Le2 0–0 6. Lg5 c5
E75 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. e4 d6 5. Le2 0–0 6. Lg5 c5 7. d5 e6
E76 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. e4 d6 5. f4 Vierbauernangriff — 5. … 0–0 6. Sf3 c5 7. dxc5 Da5 8. Ld3 Dxc5 9. De2 Sc6 10. Le3 Da5
E77 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. e4 d6 5. f4 0–0 6. Le2 c5
E78 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. e4 d6 5. f4 0–0 6. Le2 c5 7. Sf3 7. … cxd4 8. Sxd4 Sc6 9. Sc2
E79 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 Lg7 4. e4 d6 5. f4 0–0 6. Le2 c5 7. Sf3 cxd4 8. Sxd4 Sc6 9. Le3

 

Nakamura’s King’s Indian Defense

Nakamura’s King’s Indian Defense – Von GMSimon Williams

Bei der Königsindischen Verteidigung (kurz: Königsindisch) handelt es sich um eine Eröffnung des Schachspiels. Sie zählt zu den Geschlossenen Spielen und geht aus der Indischen Verteidigung hervor.

Die Eröffnung beginnt, oft unter Zugumstellung, mit den Zügen

1. d2–d4 Sg8–f6
2. c2–c4 g7–g6
3. Sb1–c3 Lf8–g7
4. e2–e4 d7–d6
wobei wir schon im ersten Beispiel unten eine Abweichung haben, wie man unten sehen kann.

Nach dem 5. Zug hat Weiß schon das Zentrum massiv besetzt und ist bereit zur Rochade. Schwarz spielt e5 und der Bauer kann nicht genommen werden, sonst holt sich der Springer den Bauern einfach zurück und falls der Springer auch noch geschlagen wird, so bekommt Schwarz den gegnerischen Springer -also ein Schlagabtausch, der nichts bringt.
In der Hauptlinie wird Weiß also rochieren und Schwarz bringt den zweiten Springer.
Nach d5 muss sich der schwarze Springer zurück ziehen und Schwarz hat jetzt die so wichtige Bauernstruktur für diese Eröffnung bzw. Verteidigung. Jetzt (8.) erfolgen beiderseits Züge mit den Springern, um den jeweiligen Bauern Platz zu machen. Jetzt greift Weiß auf der Damenseite und Schwarz auf der Königsseite an. Nach f3 hat Weiß eine gute Bauernkette, aber Schwarz droht mit g4 g5.
Jetzt wird es richtig spannend, wobei der Zug Turm auf f7 wichtig ist, damit der Läufer seinen Platz einnehmen kann. Nach den Bauernzügen ist der Plan von Schwarz mit der Dame auf das H-file zu kommen und dabei den Läufer als eventuelles Opfer auf c8 bereit halten. Weiß geht auf H1 mit dem König, um den Läufer zurücknehmen zu können und jetzt erst kommt der Läufer von Schwarz auf f8, obwohl Springer H7 ebenfalls sehr gut wäre und der Weg für die Dame frei wäre. Aber jetzt kommen noch mehr geniale Möglichkeiten, die hier aber nicht genützt werden, sondern es werden unglaubliche Angriffe gezeigt, wie z.B. g4 g3 von Schwarz und obwohl Weiß eine zweite Dame bekommen kann, würde Weiß von einem Bauer Schachmatt gesetzt.
Wenn nach 23.dxc Weiß eine zweite Damen macht ist Weiß Schachmatt. Daher wird der Springer geschlagen, aber Schwarz gibt trotzdem Schach mit dem Bauern, um die Linie für den Turm zu öffnen. Nach dem Schach vom Turm muss sich der König wieder in die Ecke zurück ziehen. Und obwohl weiß knapp vor einer zweiten Dame ist, kommt Schwarz mit dem Läufer und droht schon wieder mit einem Schachmatt. Der weiße Läufer muss auf f1 und Schwarz zieht die Dame ohne Deckung auf d3. Aber Weiß kann sie trotzdem nicht schlagen, sonst ist es Schachmatt. Weiß greift die Dame mit dem Springer auf e6 an, aber Schwarz ignoriert die Bedrohung wieder, schläft den Läufer und droht wieder mit Schachmatt. Jetzt nimmt die weiße Dame den Läufer und die schwarze den Springer. Dann macht sich Weiß doch noch die Dame ist aber eine Leichtfigur hinten und gibt auf.

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