B01 Skandinavisch – Einstiegsseite

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Skandinavisch beginnt mit den Zügen 1.e4 d5

In der Datenbank findet man die ganz großen aktuellen Schachmeister nur in der Modernen Variation, weshalb ich auf diese Fortsetzung besonders eingehen werde. Allerdings wird aus der Modernen Variation dann teilweise eine Marshall, eine Kiel oder eine Richter Variation. Und in der Modernen Variation gibt es dann auch noch eine Sub-Variation, die Modern Gipslis Variation.

B01 Sub-Varianten der Scandinavian defence:

  • 1.e4 d5 centre counter defence
  • 1.e4 d5 2. exd5 Qxd5 3. Nc3 Qa5 4. d4 Nf6 5. Nf3 Bg4 6. h3 Lasker variation
  • 1.e4 d5 2. exd5 Qxd5 3. Nc3 Qa5 4. d4 Nf6 5. Nf3 Bf5
  • 1.e4 d5 2. exd5 Qxd5 3. Nc3 Qa5 4. d4 Nf6 5. Nf3 Bf5 6. Ne5 c6 7. g4 Gruenfeld
  • 1.e4 d5 2. exd5 Qxd5 3. Nc3 Qa5 4. d4 e5 Anderssen counter-attack
  • 1. e4 d5 2. exd5 Qxd5 3. Nc3 Qa5 4. d4 e5 5. dxe5 Bb4 6. Bd2 Nc6 7. Nf3 Anderssen counter-attack (Ac-A) orthodox attack
  • 1. e4 d5 2. exd5 Qxd5 3. Nc3 Qa5 4. d4 e5 5. Nf3 (Ac-A), Goteborg system
  • 1. e4 d5 2. exd5 Qxd5 3. Nc3 Qa5 4. d4 e5 5. Nf3 Bg4 (Ac-A), Collijn variation
  • 1. e4 d5 2. exd5 Qxd5 3. Nc3 Qa5 4. b4 Mieses-Kotrvc gambit
  • 1. e4 d5 2. exd5 Qxd5 3. Nc3 Qd6 Pytel-Wade variation
  • 1. e4 d5 2. exd5 Nf6 Scandinavian defence
  • 1. e4 d5 2. exd5 Nf6 3. c4 e6 Icelandic gambit
  • 1. e4 d5 2. exd5 Nf6 3. c4 c6 Scandinavian gambit
  • 1. e4 d5 2. exd5 Nf6 3. d4 Modern Variation
  • 1. e4 d5 2. exd5 Nf6 3. d4 Nxd5 Marshall variation
  • 1. e4 d5 2. exd5 Nf6 3. d4 Nxd5 4. c4 Nb4 Kiel variation
  • 1. e4 d5 2. exd5 Nf6 3. d4 g6 Richter variation
  • 1. e4 d5 2. exd5 c6 Blackburne-Kloosterboer Gambit
  • 1.e4 d5 2.exd5 e6 3.dxe6 Bxe6 Boehnke Gambit

Meine Studie für Weiß zeigt, dass ich mit folgenden Zügen am wahrscheinlichsten rechnen muss Qxd5, Nf6, c6, e6, e5 auf die es zu meinem 3. Zug (in rot) wie folgt kommt:

  1. 1.e4 d5 2.exd5 Qxd5 3.d4 … –> B01 Scandinavian Mieses-Kotrč Variation
  2. 1.e4 d5 2.exd5 c6 3.dxc6 … –> B01 Scandinavian Blackburne Gambit
  3. 1.e4 d5 2.exd5 Nf6 3.d4 … –> B01 Scandinavian, Modern Variation
  4. 1.e4 d5 2.exd5 e5 3.dxe5 (en passant)… –> B01 Scand., Boehnke Gambit

Auch bei e6, c5, c6 wird schlage ich den Bauer, wie beim Boehnke Gambit.

Wie man oben sieht, beginnen alle Varianten im 2. Zug von Weiß mit exd5, aber man muss den Bauer natürlich nicht schlagen. Dass man trotzdem gewinnen kann, obwohl die Analyse sagt, es handelt sich dabei um eine Ungenauigkeit nicht zu schlagen, zeigt z.B. folgendes Spiel:

Auch B02 Alekhine’s Defense: Scandinavian Variation, 3.exd5 beginnt mit 1. e4 d5 aber sie ist eigentlich eine Variation der B02 Aljechin-Verteidigung und die beginnt mit 1. e4 Sf6.
Eine sehr interessante „unsterbliche“ Partie kann hier als Beispiel angeführt werden, nämlich die Peruanische Unsterbliche, bei der beide Türme und die Dame geopfert werden.

Mir gefallen viele Gambits, aber nicht, wenn man mir so (gleich mit dem Damenbauern) kommt. Tennison sah das anders und kreierte das Tennison-Gambit als eine Variation, die, mit vertauschten Farben, dem Budapester Gambit ähnelt.
Jetzt sehe ich mir den letzten Teil (Hacking The Scandinavian!) der Serie Spicy Gambits! von GM Simon Williams an.


Der Springer macht sich auf e5 fast immer recht gut.


Stockfish hat seltsam begonnen, wer zieht denn schon h5 als 2. Zug, aber wir haben beide keine Fehler gemacht.


Dann gibt es hier noch ein „beschwindelndes“ 😉 Video:

Siehe dazu auch Skandinavische Verteidigung(Wikipedia).

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