Aus Fehlern lernen 1

Solche Partien tun wirklich weh. Ich habe alles richtig gemacht bis zum 13 Zug und da hätte ich die Partie schon gewinnen können. Leider habe ich es übersehen und bin auch später nicht auf die Idee gekommen. Ich kann es nicht fassen, dass ich den Läufer nicht geschlagen habe. Mein Gegner hat es auch nicht gesehen und ich verpasste es wieder – ah, das kann doch nicht wahr sein – ich verstehe es nicht.
Darüber ärgere ich mich dermaßen, dass ich die Partie nicht mehr weiter analysieren kann. So etwas darf einfach nicht passieren.


1. Partie gegen Kippis

Beim ersten Spiel war ich mit Weiß nur zweimal leicht durch unnötige Fehler in Gefahr; zuerst schon beim 9.Zug mit Springer auf d2 statt c3 und dann auch noch Bauer c4 statt mit dem Läufer. Das hat Konsequenzen für Bobby den b-Bauern. Ja, meine Bauern haben Namen. Darf ich vorstellen:
Arry, Bobby, Charly, Dany, Eddie, Freddie, Garry und Harry 😉

4 Fehler und 4 grobe Patzer – wow, ich habe also noch genügend Luft nach oben und kann noch lange üben. 😉


2. Partie gegen Kippis
Stolz brauchen wir beide nicht sein auf unsere Leistung, wenn man sich die Fehler so ansieht.

Weiß hatte im Mittelspiel eindeutig die besseren Gewinnchancen, aber mit Zug 23. Dame nach f3 und 24. Dame nach xc5 ging es schnell bergab und im Endspiel gab es nur noch eine geringe Chance.


Und noch eine Partie, bei der ich kaum Chancen hatte und nachdem ich beim 11. Zug die Dame nicht einsetzte, war das Spiel verloren. Mein Gegner hat aber in Rapid und Blitz über 2000 Punkte und jetzt auch mit Correspondence angefangen – irgend eine Ausrede brauche ich ja.

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