B41 Sicilian, Kan Variation

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1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 a6

B41 Sub-varianten:
Sicilian, Kan variation 1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 a6
Sicilian, Kan, Maroczy bind (Reti variation) 1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 a6 5. c4
Sicilian, Kan, Maroczy bind – Bronstein variation 1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 a6 5. c4 Nf6 6. Nc3 Bb4 7. Bd3 Nc6 8. Bc2

Hier sei auch angemerkt dass Weiß mit 5.Bd3 in die B42 Sicilian, Kan Variation, 5.Bd3 oder mit 5.Nc3 in die B43 Sicilian, Kan, Knight Variation wechseln kann.

1. e4 c5 2. Nf3 e6 ist ja die B40 Sicilian, French Variation. Wenn die mit 3.d4 fortgesetzt wird (wie ich es mit Weiß spiele), kommt man bei cxd4 in die B40 Sicilian Defense: French Variation, Open und nach 4. Nxd4 a6 in die Kan Variation.

Auf Wikipedia – Paulsen-Variante.
Hier wird wie bei der O’Kelly-Variante a7-a6 gespielt, allerdings erst im 4. Zug.

Der schwarze Aufbau ist ausgesprochen flexibel. Dies erlaubt dem Nachziehenden abzuwarten, wie sich Weiß aufbaut, um dann darauf zu reagieren. Dabei ist zu beachten, dass der Entwicklungsrückstand nicht zu groß wird.

Weiß hat große Freiheit bei der Wahl seiner Züge, da kein Druck auf sein Zentrum ausgeübt wird. Eine wichtige Option ist c2–c4, der sogenannte Maróczy-Aufbau, der aus dem beschleunigten Drachen bekannt ist.
5. Lf1–d3 ist die heutige Hauptfortsetzung.

Carlsen gewinnt mit Weiß die B41 Sicilian, Kan Variation, Maróczy Bind, Réti Variation über die B40 Sicilian French.

Hier gewinnt Giri mit Weiß in die gegen Carlsen.

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