A80 – A99 Holländische Verteidigung

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Die Holländische Verteidigung beginnt mit: 1. d2–d4 f7–f5

 

 

 

A80 1. d4 f5 ohne 2. g3, 2. e4, 2. c4 Holländische Verteidigung (kurz: Holländisch), seltene Varianten
A81 1. d4 f5 2. g3
A82 1. d4 f5 2. e4 Staunton-Gambit (abgelehnt)
A83 1. d4 f5 2. e4 fxe4 3. Sc3 Sf6 4. Lg5 Staunton-Gambit (angenommen)
A84 1.d4 f5 2.c4 e6 Holländisch
A85 1.d4 f5 2.c4 Nf6 3.Nc3 Holländisch mit c4 und Nc3
A86 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 Holländisch mit c4 und g3
A87 1. d4 f5 2. c4 Nf6 3. g3 g6 4. Bg2 Bg7 5. Nf3 Holländisch Leningrad, Main Variation
A88 1. d4 f5 2. c4 Nf6 3. g3 g6 4. Bg2 Bg7 5. Nf3 O-O 6. O-O d6 7. Nc3 c6 Holländisch Leningrad, Main Variation with c6
A89 1. d4 f5 2. c4 Nf6 3. g3 g6 4. Bg2 Bg7 5. Nf3 O-O 6. O-O d6 7. Nc3 Nc6 Holländisch Leningrad, Main Variation with Nc6
A90 1. d4 f5 2. c4 Nf6 3. g3 e6 4. Bg2 Holländisch
A91 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e6 4. Lg2 Le7 Klassisches System mit Abweichungen — 5. Sc3
A92 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e6 4. Lg2 Le7 5. Sf3
A93 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e6 4. Lg2 Le7 5. Sf3 0–0 6. 0–0 d5 7. b3 Stonewall, Botwinnik Variation
A94 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e6 4. Lg2 Le7 5. Sf3 0–0 6. 0–0 d5 7. b3 c6 8. La3
A95 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e6 4. Lg2 Le7 5. Sf3 0–0 6. 0–0 d5 7. Sc3
A96 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e6 4. Lg2 Le7 5. Sf3 0–0 6. 0–0 d6
A97 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e6 4. Lg2 Le7 5. Sf3 0–0 6. 0–0 d6 7. Sc3 De8 Iljin-Schenewski-System
A98 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e6 4. Lg2 Le7 5. Sf3 0–0 6. 0–0 d6 7. Sc3 De8 8. Dc2
A99 1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e6 4. Lg2 Le7 5. Sf3 0–0 6. 0–0 d6 7. Sc3 De8 8. b3

Hauptvarianten:

  • Klassisches System: 2. c2–c4 Sg8–f6 3. g2–g3 e7–e6 4. Lf1–g2. Nach den ersten 4 weißen Zügen sind folgende Fortsetzungen üblich:
    • Iljin-Genewsky-System: 4. … Lf8–e7 5. Sg1–f3 0–0 6. 0–0 d7–d6 (benannt nach Alexander Iljin-Schenewski. Die ehemalige Popularität zeigt sich an den Platzhaltern ECO A96 bis A99). Kennzeichnend ist der Aufbau mit e6 und d6 mit Le7. Schwarz möchte e5 durchsetzen. Danach kommt sein Lc8 ins Spiel und er kann ggf. am Königsflügel angreifen. Der weiße Plan lautet zu e4 zu kommen und in der e-Linie aktiv zu werden. Nach z. B. 7. Sc3 De8 8. Te1 Dg6 9. e4 fxe4 10. Sxe4 Sxe4 11. Txe4 wird das durch die Falle 11. … Dxe4?? 12. Sh4 realisiert.
    • Stonewall-Aufbau mit Le7 4. … Lf8–e7 5. Sg1–f3 0–0 6. 0–0 d7–d5 (ECO A93 bis A95). Der Aufbau heißt Stonewall, weil sich das Zentrum nur selten öffnet. Bei der Verlagerung des Spiels auf die Flügel erhofft sich Schwarz Königsangriff. Der Abtausch der schwarzfeldrigen Läufer via a3 (vorbereitet durch 7. b2–b3) gibt Weiß das etwas bessere Endspiel. Dabei wäre das durch Abtausch des weißen weißfeldrigen Läufers gegen einen schwarzen Springer entstehende Endspiel Springer gegen schlechten Läufer ideal, weil in geschlossenen Stellungen der Springer dem Läufer überlegen ist.
    • Stonewall-Aufbau mit Ld6 4. … c7–c6 5. Sg1–f3 d7–d5 6. 0–0 Lf8–d6. Durch De7 wird der Abtausch der schwarzfeldrigen Läufer via a3 verzögert. Alternativ kommt dieser Abtausch via Lf4 zustande.
    • Aljechin-Variante: 4. … Lf8–e7 5. Sg1–f3 0–0 6. 0–0 Sf6–e4
    • Durch das frühe c2–c4 sind Manöver mit 4. … Lf8–b4+ möglich wie in Bogoljubow – Aljechin, Hastings 1922 und Euwe – Aljechin, Zandvoort 1935. Häufig wird mittels der vorgezogenen Entwicklung des weißen Königsflügel 2. g2–g3, 3. Lf1–g2, 4. Sg1–f3, 5. 0–0 ein Lb4+ vermieden.
  • Leningrader System: 2. c2–c4 Sg8–f6 3. g2–g3 g7–g6
  • Staunton-Gambit: 2. e2–e4

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