B23 Sicilian Closed – Einstiegsseite

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Sub-Varianten von Sicilian Closed 1.e4 c5 2.Nc3:

Weiß versucht sich ruhig aufzubauen und hält die Stellung geschlossen, indem er Nf3 hinauszögert oder gar Ne2 oder Nh3 spielt und weiters auf d2–d4 verzichtet. Stattdessen wird f4–f5 angestrebt. Die Hauptvariante ist 2. … Nc6 3.g3 g6 4.Bg2 Bg7 5.d3 d6, wonach Weiß entweder mit 6.Be3 oder 6.f4 fortsetzen kann.

Jetzt gehe ich von folgender Ausgangsposition aus und rechne von Schwarz mit:
d4, d3, f4, f3, Ne2, Nc3, h3, g3, Be2, Bc4, Bb5+, und eventuell e5
Aber letzteres, also e5 sehe ich mir nicht näher an, ich merke mir dazu nur Nc6 und falls exd6 dann kommt von mir auch exd6.
Nun zu den Fällen, die ich mir näher ansehe (meine Fortsetzung in rot):

  1. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.d4 cxd4B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.d4
  2. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.d3 g6B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.d3
  3. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.f4 g6B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.f4
  4. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.f3  Nc6B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.f3
  5. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.Nge2 Nf6B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.Nge2
  6. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.Nf3 Nf6B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.Nf3
  7. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.h3 g6B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.h3
  8. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.g3 g6B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.g3
  9. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.Be2 Nf6B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.Be2
  10. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.Bc4 a6B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.Bc4
  11. 1.e4 c5 2.Nc3 d6 3.Bb5+ Bd7B23 Sicilian Closed, 2…d6 3.Bb5+

Folgendes ist für mein Repertoire obsolet, denn Traditional, also Nc6 spiele ich nicht mehr, sondern stattdessen d6.

Nun, ich habe den geschlossenen Sizilianer in meinem Repertoire und spiele mit Schwarz immer Nc6 als 2.Zug, worauf oft 3.Nf3 von Weiß kommt, was ich mit d6 beantworte. Die Korchnoi Variation 1.e4 c5 2.Nc3 e6 3.g3 d5 spiele ich nicht, sondern B30 Alt-Sizilianisch 1.e4 c5 2.Nc3 Nc6

Von der Stellung in der Abbildung ausgehend, muss ich hauptsächlich mit einem der folgenden 8 dritten Züge von Weiß rechnen (meine Antwort in rot): g3, Bb5, f4, Nf3, Nge2, d3, Bc4, g4

  1. Haupt- Fianchettovariante 3.g3 g6
  2. Traditional Line 3.Bb5 g6
  3. Sicilian, Grand Prix attack 1.e4 c5 2.Nc3 Nc6 3.f4 g6 + Schofman
  4. Traditional Line 3.Nf3 d6
  5. Sicilian, chameleon variation 1.e4 c5 2.Nc3 Nc6 3.Nge2 g6
  6. Sicilian Closed, Portland Attack 3.d3 d6
  7. Traditional Line 3.Bc4 e6
  8. Sicilian Closed Grob Attack, 3.g4 d6


Im Grand-Prix-Angriff, der seinen Namen nach den Wochenendturnieren erhielt, die in den 1970er-Jahren in England durchgeführt wurden, spielt Weiß früh Sb1–c3, um ein gegnerisches … d7–d5 zu erschweren. Der Königsspringer wird gewöhnlich – nach zuvor erfolgtem f2–f4 – nach f3 entwickelt, der Königsläufer nach b5 oder c4. Schwarz fianchettiert meist seinen Königsläufer, sucht mit e6 und d5 Gegenspiel im Zentrum und entwickelt seinen Königsspringer nach e7. Weiß rochiert ebenso wie Schwarz kurz und versucht mittels f5 die schwarze Bauernstellung aufzubrechen. Dieser Plan wird oft durch eine Überführung der Dame via e1 und h4 zum Königsflügel vorbereitet und mit Lh6 und Sg5 fortgeführt und zielt damit aggressiv und direkt gegen die schwarze Königsstellung. In den ECO-Codes ist der Grandprix-Angriff unter den Schlüsseln B21 (2. f2–f4) und B23 (2. Sb1–c3 und 3. f2–f4) klassifiziert.

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