D20–D29 Angenommenes Damengambit

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D20 1. d4 d5 2. c4 dxc4 Angenommenes Damengambit
D21 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Nf3 Queen’s Gambit Accepted, 3.Nf3
D22 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Nf3 a6 Queen’s Gambit Accepted, Alekhine defence
D23 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Nf3 Nf6 Queen’s Gambit Accepted
D24 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Nf3 Nf6 4. Nc3 Queen’s Gambit Accepted, 4.Nc3
D25 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Nf3 Nf6 4. e3 Queen’s Gambit Accepted, 4.e3
D26 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Nf3 Nf6 4. e3 e6 Queen’s Gambit Accepted, 4…e6
D27 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Nf3 Nf6 4. e3 e6 5. Bxc4 c5 6. O-O a6 Queen’s Gambit Accepted, classical, 6…a6
D28 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Nf3 Nf6 4. e3 e6 5. Bxc4 c5 6. O-O a6 7. Qe2 Queen’s Gambit Accepted, classical, 7.Qe2
D29 1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Nf3 Nf6 4. e3 e6 5. Bxc4 c5 6. O-O a6 7. Qe2 b5 8. Bb3 Bb7 Queen’s Gambit Accepted, classical, 8…Bb7

Aus Wikibooks dazu:
„Damengambit akzeptiert
2…dxc4

Das akzeptierte Damengambit hat eine reiche Schachtradition, beide Seiten wurden im Laufe der Jahre von vielen Weltmeistern gespielt. Es ist kein wirklich großes Gambit, da Weiß den Bauern mit 3. Da4+ sofort zurückgewinnen kann, obwohl dies unnötig ist, es sei denn, Weiß möchte die Dame auf c4 legen.

Schwarz hält den Bauern besser nicht fest. Versuche, es sofort mit 3…b5 oder 3…Le6 zu unterstützen, sind nicht ratsam. 3…b5 wird durch 4. a4 kontert, was die schwarze Bauernkette an der Basis bedroht, und 3…Le6 erlaubt 4. e4, wobei Weiß einen großen Teil des Zentrums ergreift und mit einem späteren d5 droht, den Läufer wegzustoßen .

Die größte Sorge von Schwarz besteht darin, die Zeit zu nutzen, die Weiß braucht, um den Bauern zurückzugewinnen, um die Figuren aktiv zu machen und sich auf wichtige Bauernbrüche im Zentrum vorzubereiten (normalerweise …c5 oder …e5). Weiß hat normalerweise eine bessere Kontrolle über das Zentrum und kann leichter einen Vorteil entwickeln, muss dafür aber gut spielen. Wichtige Fortsetzungen:

3. Sf3 – Die klassische Hauptvariante. Weiß entwickelt sich unter Beibehaltung einiger Flexibilität.
3. e4 – Eine neuere, aber erforschte Fortsetzung. Es ist tendenziell unmittelbarer taktischer als 3. Sf3 und stellt Schwarz die Frage, welchen Plan bezüglich des Zentrums Schwarz verfolgen möchte.
3. e3 – Nicht so aggressiv wie 3. e4, aber ansonsten ähnlich in der Absicht. Dies wird oft in 3. Sf3-Linien transponiert, da Weiß sowieso e2-e3 spielt.
3. Da4+ – Dies ist eine modernere Fortsetzung. Während die klassische Theorie davor zurückschreckte, die Königin früh zu entwickeln, zielt diese Linie darauf ab, die Königin in eine aktive Rolle zu stellen, ähnlich wie die Linien des Katalanen. Dies vermeidet auch jedes Affengeschäft, wenn man versucht, an c4 festzuhalten.
3.Sc3 – Dieser Zug sieht fehlgeleitet aus, da d4 und e5 nicht kontrolliert werden und der Springer anfällig für einen …b5-Vorstoß ist.“

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