A00 Van’t Kruijs

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Die Van’t-Kruijs-Eröffnung wird durch 1. e2–e3 eingeleitet. Sie ist nach dem Amsterdamer Spieler Maarten van ’t Kruijs (1813–1885) benannt, der die sechste niederländische Meisterschaft 1878 gewann.

1. e2–e3 ist kein populärer Zug, nach Angaben von Chessbase ist er der elftpopulärste der zwanzig möglichen ersten Züge von Weiß. Er befreit den Königsläufer und beansprucht das Zentrum auf moderate Art und Weise für sich, aber der Zug ist passiv, auch indem er dem Schwarzen freie Hand in der Entgegnung lässt. Die Entwicklung des Damenläufers ist durch den Bauern auf e3 behindert, und Weiß will gewöhnlich mehr als eine zurückhaltende Besetzung des Zentrums erreichen.
Hier auf der Einstiegsseite sehe ich mir die Möglichkeiten an, mit denen ich mit Schwarz rechnen muss:

  1. 1.e3 d5 2.b3 e5 –> A00 Van’t Kruijs,2.b3 bzw. A01 Nimzo-Larsen Attack
  2. 1.e3 d5 2.c3 e5 –> A00 Van’t Kruijs,2.c3
  3. 1.e3 d5 2.c4 e6 –> A00 Van’t Kruijs,2.c4
  4. 1.e3 d5 2.f4 Nf6 –> A00 Van’t Kruijs,2.f4
  5. 1.e3 d5 2.Be2 e5 –> A00 Van’t Kruijs,2.Be2
  6. 1.e3 d5 2.Nf3 c5 –> A00 Van’t Kruijs,2.Nf3 bzw. D05 QPG, Zukertort Var.
  7. 1.e3 d5 2.Nc3 Nf6 –> A00 Van Geet Opening (Sleipner)
  8. 1.e3 d5 2.d4 Nf6 –> D00 Queen’s Pawn Opening

Durch Zugumstellung wird aus der A00 Van’t Kruijs Opening 2.Nc3 eine A00 Van Geet bzw. Sleipner Eröffnung:

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