C46 Three Knights Opening: Steinitz Defense

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1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.d4 exd4 4.Nxd4 g6 wäre eigentlich C45 Scotch Game, 4.Nxd4 g6, aber nach 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 g6 5. Nc3 ist man in der Stellung, die daneben abgebildet ist und das ist auch exakt die Stellung der C 46 C46 Three Knights Opening: Steinitz Defense, die allerdings durch die Zugfolge 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 g6 4. d4 exd4 5. Nxd4 entsteht.
Daher kommt man in die C46, wenn Schwarz nach schottischem Beginn im 5.Zug g6 zieht.

Ich spiele das Dreispringerspiel nie direkt (also Nc3 vor d4), da mir andere Variationen von Schottisch lieber sind, aber wenn Schwarz es will, bin ich dabei.

Die folgenden Partien beginnen zwar nicht so, wie ich zum C46 Springerspiel komme (nämlich über Schottisch mit d4 vor Nc3), aber nach dem 5. Zug geht es ja von der absolut gleichen Stellung weiter.


Vom C46 Dreispringerspiel gibt es weitere Sub-Varianten:
Three knights game 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3
Three knights, Schlechter variation 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 Bb4 4. Nd5 Nf6
Three knights, Winawer defence (Gothic defence) 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 f5
Three knights, Steinitz variation 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 g6
Three knights, Steinitz, Rosenthal variation 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 g6 4. d4 exd4 5. Nd5
Four knights game 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 Nf6
Four knights, Schultze-Mueller gambit 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 Nf6 4. Nxe5
Four knights, Italian variation 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 Nf6 4. Bc4
Four knights, Gunsberg variation 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 Nf6 4. a3

Wenn die Schachelite das C46 Dreispringerspiel spielt, dann wird es allerdings kaum die Steinitz Variante, sondern wie man hier sieht, wechseln die gerne in die C47 Four Knights Game: Scotch Variation Accepted

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