A00 Amar Opening

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Aus Wikipedia:
„Die Amar-Eröffnung oder Paris-Eröffnung beginnt mit dem Randspringerzug 1. Sg1–h3?!. Der Pariser Amateur Charles Amar spielte diese Eröffnung in den 1930er Jahren. Sie wurde vermutlich von Savielly Tartakower so genannt, der beide Namen für diese Eröffnung benutzte.

Wie bei der Durkin-Eröffnung entwickelt Weiß bei dieser Eröffnung seinen Königsspringer auf ein Randfeld, und eine solche Entwicklung ist zumeist wenig empfehlenswert. (Wie schon Siegbert Tarrasch zu sagen pflegte: „Ein Springer am Rande bringt Kummer und Schande.“). Immerhin bereitet die Entwicklung des Königsspringers die kurze Rochade vor. Die meistgespielte schwarze Antwort ist 1. … d7–d5, dies beabsichtigt die Bauernstruktur am Königsflügel mit 2. … Lc8xh3 zu zerstören. Daher spielt Weiß auf 1. … d7–d5 meistens 2. g2–g3, um dies zu verhindern, worauf Schwarz jedoch nach 2. … e7–e5 das Zentrum besetzen kann. Hier gibt es eine Gambit-Variante dieser Eröffnung, die das Pariser Gambit genannt wird. Es ist jedoch sehr zweifelhaft, da nach seiner Zugfolge 1. Sg1–h3?! d7–d5 2. g2–g3 e7–e5 3. f2–f4?! Schwarz nicht nur das Zentrum, sondern nach 3. … Lc8xh3 4. Lf1xh3 e5xf4 5. 0–0 f4xg3 6. h2xg3 auch einen gesunden Mehrbauern besitzt (so gespielt zuerst in einer Partie Tartakower-Lilienthal, Paris 1933). “

Meisterpartien:

Studie auf lichess

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