Opposition

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In der Opposition stehen sich beide Könige in einem bestimmten Abstand gegenüber. Als ich das erste mal gelesen habe, wie man das für sich nutzen kann, brauchte ich kaum eine Minute, um es zu lernen. Ja, klar, so funktioniert das. Als ich das Wissen das erstemal benötigt hätte, war es plötzlich nicht mehr so trivial und ich hatte keine Ahnung, ob ich nun versuchen sollte in oder aus der Opposition zu kommen. Jetzt merke ich mir: „In die Opposition rein ist fein! Aus ihr raus ein Graus!„, denn das lese ich als Motto auf Opposition (ich-lerne-schach.de). 😉
Wer am Zug ist, hat einen Nachteil, weil sein König dem anderen aus dem Weg gehen muss. In Bauernendspielen macht die Opposition oft den Unterschied zwischen Sieg und Remis aus. Spielt ein Spieler mit einem Bauern gegen den König (dort wird das auch gut im Video von Big Greek gezeigt), ist das Aufheben der Opposition eine Schlüsseltechnik für den Angreifer.
Die Opposition im Diagramm oben wird auch als Nahopposition bezeichnet, weil nur ein Feld zwischen den Königen ist. Es könnten aber auch 3 oder 5 sein, um von Opposition sprechen zu können, dann ist es allerdings eine Fernoption. Diese kann in die Opposition überführt werden.

Randbauer und Opposition

Randbauer: erreicht der gegnerische König das Eckfeld, oder das daneben ist die Partie ein Remis, sonst ist sie gewonnen.
Jetzt noch ein paar Beispiele zur Opposition:
Schwarz am Zug verliert:

Weiß am Zug ist ein Remis:

Jetzt stehen die Könige nicht in Opposition, da 2 Felder zwischen ihnen sind.
Weiß am Zug gewinnt

Schwarz am Zug – nur Ke6 ist ein Remis, bei allen anderen Zügen gewinnt Weiß.

Weblinks
Die Opposition der Könige (chess.com)
Opposition

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