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C00 – C19 Französische Verteidigung

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Die Grundstellung der Französischen Verteidigung entsteht nach den Zügen: 1. e4 e6
Da die Französische Verteidigung die ECO-Schlüssel C00 bis C19 umfasst, lege ich für jeden Schlüssel einen Artikel an (manche werden auch zusammengefasst) und verwende diese Seite nur als Ausgangspunkt für die verschiedenen Französischen.

C00 1. e4 e6 Französisch Verteidigung
C01 1. e4 e6 2. d4 d5 3. exd5 Abtauschvariante
C02 1. e4 e6 2. d4 d5 3. e5 Vorstoßvariante
C03 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sd2 Tarrasch-Variante
C04 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sd2 Sc6 Guimard-Variante
C05 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sd2 Sf6 Geschlossene Tarrasch-Variante
C06 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nd2 Nf6 4. e5 Nfd7 5. Bd3 c5 6. c3 Nc6 7. Ne2 cxd4 8. cxd4 Geschlossene Tarrasch-Variante Hauptlinie
C07 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sd2 c5 Offene Tarrasch-Variante
C08 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nd2 c5 4. exd5 exd5 Offene Tarrasch-Variante, 4.ed ed
C09 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nd2 c5 4. exd5 exd5 5. Ngf3 Nc6 Offene Tarrasch-Variante, Hauptlinie
C10 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sc3 Paulsen Variante
C11 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sc3 Sf6 Klassisches System
C12 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nc3 Nf6 4. Bg5 Bb4 MacCutcheon-Variante
C13 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nc3 Nf6 4. Bg5 Be7 Klassische Variante
C14 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nc3 Nf6 4. Bg5 Be7 5. e5 Nfd7 6. Bxe7 Qxe7 Klassische Variation, 5. e5
C15 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sc3 Lb4 Winawer-Variante
C16 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sc3 Lb4 4. e5 Winawer, Advance Variation
C17 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sc3 Lb4 4. e5 c5 Winawer, Advance Variation, 4…c5
C18 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nc3 Bb4 4. e5 c5 5. a3 Bxc3+ 6. bxc3 Winawer, Advance Variation
C19 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nc3 Bb4 4. e5 c5 5. a3 Bxc3+ 6. bxc3 Ne7 French, Winawer, advance, 6…Ne7

Typische Bauernstruktur für die Französische Verteidigung.
Weblinks:

Die Schottische Eröffnung – Erfolgreich mit Schwarz

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Einleitung


Einleitung

GM Georg Meier erklärt die Schottische Eröffnung

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Einleitung

C45 Schottische Partie

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C44 1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.d4
C45 1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.d4 exd4 4. Nxd4

Bei der Schottischen Partie handelt es sich um eine Eröffnung der Offenen Spielen mit den Zügen:

1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.d4 ECO C45 und teilweise auch C44

Ich habe Schottisch in meinem Repertoire und spiele es mit Weiß. Aus der Sicht von Schwarz sehe ich mir Schottisch nicht näher an, da ich Schottisch mit Schwarz kaum zulassen werde. Für Partien die dem C44 Scotch Game zugerechnet werden gibt es einen eigenen Artikel und zu den C45 Schottisch Partien kommt man über das Grundgerüst meiner Studie unten.

Die folgende Unterteilung entspricht keinen Fachbegriffen aus der Schachwelt, sondern sind teilweise eigene Wortschöpfungen, um mir einen Überblick über die Schottische aus meiner Perspektive zu schaffen.
Schwarz schlägt im 3. Zug quasi immer den Bauer auf d4, sonst kann es zu C44 Schottisch kommen. Für C45 ist „4. Nxd4“ kennzeichnend. Falls statt exd4 d6 gespielt wird, transponiere ich zu Ruy Lopez, Steinitz Variante. Falls der 2. Springer gebracht wird, schlage ich natürlich den Bauer auf e5 und greife das Pferd an. d5 ergibt optisch ein nettes Bild und auch hier würde mein Läufer als nächstes kommen. Aber das sind eher seltene Möglichkeiten, am häufigsten kommt es zu folgenden Situationen, die mein Grundgerüst für Schottisch sind:

Grundgerüst C45 Schottisch (Bezeichnungen sind von mir, also keine offiziellen Schachbegriffe):

  1. Nach meinem 4. Zug kommt Schwarz entweder mit dem 2. Springer und es wird eine Schottische 4 Springer-Partie, oder
  2. mit der Dame, hier Schottische Damen-Partie, oder
  3. mit dem Läufer, dann sage ich Läufer-Partie (Classical Variation) . Wenn nach dem Läufer seine Dame kommt ist es eine
  4. Classical, Intermezzo Variation.
  5. Der Springer kann auch schon zu beginn getauscht werden – Schottischer Springertausch.

Hier noch ein paar allgemeine Links und eine selten mögliche Eröffnungsfalle:


Zu C45 Schottisch findet man auch folgende Varianten:
C45 Sub-variants:
Scotch game
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4
Scotch, Ghulam Kassim variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Nxd4 5. Qxd4 d6 6. Bd3
Scotch, Pulling counter-attack
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Qh4
Scotch, Horwitz attack
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Qh4 5. Nb5
Scotch, Berger variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Qh4 5. Nb5 Bb4+ 6. Nd2 Qxe4+ 7. Be2 Qxg2 8. Bf3 Qh3 9. Nxc7+ Kd8 10. Nxa8 Nf6 11. a3
Scotch game
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Qh4 5. Nb5 Bb4+ 6. Bd2
Scotch, Rosenthal variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Qh4 5. Nb5 Bb4+ 6. Bd2 Qxe4+ 7. Be2 Kd8 8. O-O Bxd2 9. Nxd2 Qg6
Scotch, Fraser attack
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Qh4 5. Nf3
Scotch, Steinitz variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Qh4 5. Nc3
Scotch, Schmidt variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Nf6
Scotch, Mieses variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nxc6 bxc6 6. e5
Scotch, Tartakower variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nxc6 bxc6 6. Nd2
Scotch game
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Bc5
Scotch, Blackburne attack
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Bc5 5. Be3 Qf6 6. c3 Nge7 7. Qd2
Scotch, Gottschall variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Bc5 5. Be3 Qf6 6. c3 Nge7 7. Qd2 d5 8. Nb5 Bxe3 9. Qxe3 O-O 10. Nxc7 Rb8 11. Nxd5 Nxd5 12. exd5 Nb4
Scotch, Paulsen attack
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Bc5 5. Be3 Qf6 6. c3 Nge7 7. Bb5
Scotch, Paulsen, Gunsberg defence
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Bc5 5. Be3 Qf6 6. c3 Nge7 7. Bb5 Nd8
Scotch, Meitner variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Bc5 5. Be3 Qf6 6. c3 Nge7 7. Nc2
Scotch, Blumenfeld attack
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Bc5 5. Be3 Qf6 6. Nb5
Scotch, Potter variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Bc5 5. Nb3
Scotch, Romanishin variation
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Nxd4 Bc5 5. Nb3 Bb4+

Grundreihenmatt

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Grundreihenmatt

Siehe auch auf Wikipedia Grundreihenmatt.

Hier findet man dazu Beispiele Back Rank Mate Examples
Beim zweiten Beispiel ist Vorraussetzung für das Grundreihenmatt, dass Weiß einen Fehler macht, sonst wird die Partie aber auch gewonnen, außer Schwarz tappt selbst in die Falle des Grundreihenmattes.

Abzug

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Aus Wikipedia Abzug (Schach):
Ein Abzug im Schachspiel ist ein Zug eines Spielsteins, bei dem dieser aus der Wirkungslinie einer langschrittigen Figur (Läufer, Turm, Dame) tritt, wodurch diese indirekt aktiviert wird und einen Angriff ausführt. Häufig wird ein Abzug genutzt, um einen Doppelangriff zu verwirklichen. Der Abzug ist ein wichtiges Element der Schachtaktik.
Übung 1:
Der Springer zieht ab.


Übung 2:
Der Turm zieht ab.


Übung 3:

Übung 4:
Falls der Läufer den Bauern einfach schlägt, ist es Schachmatt für Weiß.

GM Simon Williams‘ Dragodorf

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Dieser Artikel basiert auf der Grundlage von von GM Simon Williams.
Die Lektionen (Videos mit Aufgaben – Zugriff nur für Mitglieder, aber schon alleine diese Serie ist den Beitrag wert 😉 ) der Serie Why Simon Loves the Sicilian: The Dragodorf
Siehe dazu auch meine Studie auf lichess.
The Dragodorf


Inzwischen habe ich die Zugreihenfolge umgestellt und mache den Najdorf-Zug meist schon als 4. Zug, da mir sonst der Läufer mit Schach herein kommt und sich damit alles ändert.


The Accelerated Dragodorf


The Accelerated Dragodorf 2


Lernen mit und vom GM Stockfish

Diese Überlegungen unten sind nicht mehr aktuell, jetzt nähere ich mich über meine Studien für Weiß und Schwarz und mein Repertoire.

 

 


Zuerst einmal ein Link: Learn From The Best: Stockfish’s King’s Indian

Hier übe ich mit dem Schachprogramm Stockfish, das ich scherzhaft als Großmeister bezeichne, denn es ist wirklich ein guter Lehrer.
Für den ersten Zug hat Weiß 2 x 8 (Bauern) +2 (Springer) 18 Möglichkeiten. 6 davon schließe ich in meinen Betrachtungen von vornherein aus, bleiben 12 mögliche Züge übrig, die ich hier geordnet habe nach ihrer Häufigkeit bei Spielen.
1.e4 2.d4 3.Nf3 4.c4 5.g3 6.b3 7.f4 8.Nc3 9.b4 10.e3 11.d3 12.a3
Damit haben wir 12 Züge auf die ich weiter eingehen möchte.

Auf den ersten Zug mit Weiß auf 1.e4 folgen wieder die 12 besten bzw. häufigsten Züge mit Schwarz:
1.c5 2.e5 3.e6 4.c6 5.d6 6.g6 7.d5 8.Nf6 9.Nc6 10.b6 11.a6 12.g5
Dadurch haben wir schon 144 Kapitel, wobei ich mich systematisch für die erste entscheide um die Folge dann weiter abzuarbeiten.

Wir haben also die Eröffnung 1.e4 c5 auf die es wieder die 12 Züge für Weiß gibt:
1.Nf3 2.Nc3 3.c3 4.d3 5.b3 6.d4 7.f4 8.Ne2 9.g3 10.c4 11.b4 12.a3
Es ergeben sich 1728 Unterkapitel wobei wir wieder die erste Möglichkeit betrachten.

Auf 1.e4 c5 2.Nf3 reduzieren sich die sinnvollen Möglichkeiten endlich auf 9 und die sind
1.Nc6 2.d6 3.e6 4.a6 5.g6 6.b6 7.e5 8.Nef6 9.Na6
Dadurch haben wir mit 1.e4 c5 2.Nf3 Nc6 bereits 15.552 Möglichkeiten, was ziemlich viele Artikel ergebe würde.
Aber ich lasse mich davor nicht einschüchtern und stelle fest, dass wir diese Stellung auf old.chesstempo.com finden.


Und jetzt habe ich auf lighchess.org den Computer für mich mit Weiß spielen lassen und dabei zuerst einmal ein Remis erreicht.

Aber ich werde mich jetzt natürlich weiter mit der Sizilianischen Verteidigung beschäftigen und noch ein paar mal gegen oder mit einem Schachprogramm gegen Stockfish und dieser Ausgangsposition spielen.

Matt für Narren, Schäfer und Seekadetten

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Zuerst einmal Schachmatt für Dummköpfe:
Diesen Dummkopf wird man zwar kaum finden (außer mir vielleicht) der so beginnt, aber erwähnenswert sind diese schnellen Matts trotzdem.

Narrenmatt


Schäfermatt
Das Schäfermatt, oft auch als Schäferzug bezeichnet, wird im Englischen Schülermatt („scholar’s mate“) und im Russischen Kindermatt („Детский мат“) genannt.


Seekadettenmatt


Weiß opfert im Zug 5. N×e5 seine Dame und ignoriert dabei die Fesselung, um das Matt vorzubereiten. Wenn Schwarz das Opfer annimmt ist Schwarz in 2 weiteren Zügen Schachmatt. Der beste Zug für Schwarz wäre hier 5. … d6×e5. Nach 6. Dd1×g4 steht Weiß dann lediglich mit einem Mehrbauern und besserer Entwicklung auf Gewinn.