B49: Sicilian, Taimanov variation

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B49: Sicilian, Taimanov variation – 1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nc6 5. Nc3 Qc7 6. Be3 a6 7. Be2

B44 Taimanov Variante

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B44 Sub-Varianten:
Sicilian defence, Taimanov – 1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nc6
Sicilian, Szen variation – 1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nc6 5. Nb5
Sicilian, Szen, Modern Line (hedgehog variation) 1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nc6 5. Nb5 d6 6. c4 Nf6 7. Nb1-c3 a6 8. Na3 Be7 9. Be2 O-O 10. O-O b6
Sicilian, Szen variation, Dely-Kasparov gambit (auch Paulsen, Szen Variation) – 1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nc6 5. Nb5 d6 6. c4 Nf6 7. Nb1-c3 a6 8. Na3 d5

Sicilian Defense: Paulsen Variation. Gary Gambit (B44) · 0-1

Sicilian Defense: Paulsen. Szen Variation (B44) · 1-0


B44 Sicilian Defense: Taimanov Variation (Paulsen Variation)


A45 Trompowsky Attack

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Zu A45 siehe auch A45 Chigorin Variation – die folgende Partie wird auch als Beispiel verwendet in „Schach, aber richtig

A45 Trompowsky Attack: Classical Defense, Big Center Variation

Gestörte Gleichgewichte

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Die Stellung unten, aus dem 1. Beispiel, stammt aus der Partie
A45 Trompowsky Attack: Classical Defense, Big Center Variation

Beispielstellung für das erste Kapitelaus einer US-Meistersdchaftspartie (Dzindzichaschwili – Yermolinsky 1993) Weiß am Zug

Im ersten Kapitel wird zuerst einmal eine
Liste der Störungen des Gleichgewichtes
aufgestellt, anhand der man das Brett lesen lernen soll:

  • Leichtfiguren – Wechselspiel zwischen Läufer und Springer; Bestreben dem einen einen Vorteil über den anderen zu verschaffen
  • Bauernstruktur – Doppelbauern, Isolani, rückständige Bauern, Freibauern …
  • Raum – Raumgewinn am Brett
  • Linien und Felder – Linien, Reihen und diagonalen sind die Heeresstraßen, während die Felder Truppenstützpunkte oder Brückenköpfe bilden. Ganze Schlachtpläne können sich um Beherrschung einer einzigen Linie oder Schaffung eines schwachen Feldes drehen.
  • Entwicklung – Vorsprung in der Entwicklung gibt ein Kräfteübergewicht für bestimmte Dauer
  • Initiative – bedeutet das Tempo des Spiels zu bestimmen.

Es wird hervorgehoben, dass es nicht um Einzelzüge geht und die erste Liste zum obigen Beispiel sieht so aus:

  • Leichtfiguren Schwarz hat ein Läuferpaar; die Stellung ist ziemlich offen, daher werden sich die Läufer vermutlich als überlegen erweisen
  • Bauernstruktur – es gibt keine Schwächen; lediglich der Bauer auf e5 kann als potentiell schwach angesehen werden
  • Raum – Weiß hat durch den vorgerückten Bauern einen Raumvorteil im Zentrum
  • Material – ausgeglichenes Kräfteverhältnis
  • Linien und Felder – d-Linie ist offen, aber keiner konnte sie bis jetzt mit einem Turm besetzen; Feld f6 neigt zur Schwäche
  • Entwicklung – Weiß besitzt einen Entwicklungsvorsprung
  • Initiative – es ist unklar, wer – oder ob überhaupt jemand Initiative besitzt

Diese Störungen des Gleichgewichts sollte man bei jeder Stellung immer wieder üben, meint Jeremy Silman.
Jetzt geht es darum die Störungen miteinander zu verknüpfen und zu prüfen, ob sich ein Plan aufdrängt.
Leichtfiguren: Schwarz würde den Druck auf e5 gerne erhöhen und den Umstand ausnutzen, dass er über einen schwarzfeldrigen Läufer verfügt. Weiß bräuchte für seine Springer einen Außenposten (vorgeschobener Stützpunkt).
e4 und f6 wären für den Springer interessant, aber bei e4 würde die e-Linie blockiert, was die Verteidigung von e5 erschwert.
Der Raum, den der e5-Bauer für der Weiß bringt ist es eigentlich nicht wert, den Punkt e5 mühsam zu verteidigen. Den Entwicklungsvorsprung wird Weiß schwer nützen können, denn Schwarz wird schnell rochieren können. Das Fehlen von Schwächen wird Weiß den Zeitvorteil kaum nutzen können.
Die Ziele der beiden Seiten sollten klar sein: Weiß muss den e5-Bauer verteidigen und für die Springer einen Weg finden, um sie zu aktivieren.
Schwarz muss die weißen Springer in Schach halten. Dazu zitiert der Autor Steinitz der sagte „um Springer zu schlagen, müsse man ihnen alle ihre vorgeschobenen Stützpunkte nehmen“ und darauf, Weiß an die Verteidigung von e5 zu binden.
Wegen der Drohung von Schwarz mit Läufer auf c6 – nimmt das Pferd, also den Verteidiger von e5 auf’s Korn und ermöglicht dann mit Springer d7 e5 weiter anzugreifen, holt Weiß zum Erstschlag aus. Es ist der Versuch, Schwarz von dieser Idee abzuhalten mit dem Zug Nc3 -b5.
Das aktiviert den Springer und attackiert c7. Die Antwort Springer a6 von Schwarz würde bestätigen, dass Schwarz sein Ziel (Druck gegen e5 auszuüben) aus den Augen verloren hat.
Schwarz lässt sich aber nicht ablenken und schlägt den Springer Bd7xb5! (er verkauft sein Läuferpaar für einen Zeitgewinn) was die Bedrohung beendet. Es entsteht ein Loch auf d6, aber der weiße Springer wird es nicht nützen können, sondern wird mit der Verteidigung von e5 beschäftigt sein.
Weiß hat es nicht geschafft eine Bresche in die schwarze Stellung zu schlagen und Schwarz kann seinen ursprünglichen Plan (Belagerung e5) weiter verfolgen.
Schwarz erkennt, dass es nicht sein Ziel sein kann, den König anzugreifen, also verbannt er die Damen vom Brett, was seinem König mehr Sicherheit verschafft und sorgt dafür, dass eine Figur die e5 verteidigen könnte weniger da ist.
Durch Bxb5 kann Schwarz e5 mit seinem schwarzfeldrigen Läufer angreifen und Weiß kann seinen weißfeldrigen Läufer nicht zur Verteidigung einsetzten.
Weiß war vollständig an die Verteidigung seines e-Bauern gebunden. Schwarz setzte nach und erzielte schließlich nach langem, harten Kampf einen Sieg.
Das Kapitel endet mit einer kurzen, aber netten Geschichte, die aber nicht direkt zum Kapitel gehört.
Ja, Türme auf der 7. Reihe sind stark und der Turm gehört hinter den Freibauer, das ging aus der Geschichte hervor.

„Schach, aber richtig!“ von Jeremy Silman

Ich habe das Buch „Schach, aber richtig!“ von Jeremy Silman schon vor einiger Zeit gekauft und nun begann ich endlich es zu lesen. Zuerst recherchierte ich kurz zu dem Autor Jeremy Silman und dabei fand ich auch ein Video von GM Huschenbeth (wikipedia GM Huschenbeth), von dem ich schon einige Lektionen lernte und begeistert bin. Er ist immer freundlich, kompetent, gut verständlich und macht seine Sachen sehr gut. Hier also die Buchbesprechung und gleich zu Beginn eine Neuheit für mich, denn die App kannte ich noch nicht und finde sie richtig nützlich gut, also Forward Chess.

Ich werde auf alle Kapitel kurz eingehen und die Artikel dazu hier auflisten. Es beginnt mit

  1. Gestörte Gleichgewichte

Schach WM 1985

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Siehe dazu auch auf Wikipedia Schach WM 1985

Hier finden Sie eine pgn-Datei mit den 24 Partien: WM1985

1. Partie eine E21 Nimzo-Indian, Three Knights die Karpov gewann.

A45 Damenbauernspiel: Chigorin Variation (auch als D00 zu finden)

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A45 Sub-Varianten:

  • Queen’s pawn game (QPG) 1. d4 Nf6
  • Trompowsky-Eröffnung 1. d4 Nf6 2. Bg5
  • Queen’s pawn, Bronstein gambit 1. d4 Nf6 2. g4
  • Canard opening 1. d4 Nf6 2. f4
  • Paleface attack 1. d4 Nf6 2. f3
  • Blackmar-Diemer gambit 1. d4 Nf6 2. f3 d5 3. e4
  • Gedult attack 1. d4 Nf6 2. f3 d5 3. g4

Manche Analyse Programme sehen es auch als D00 Queen’s pawn, Chigorin variation 1. d4 d5 2. Nc3 und ich komme auf das Damenbauernspiel eigentlich nur mit Schwarz über die A00 Van Geet Opening 1. Nc3 d5, wenn dann Weiß mit dem Damenbauer kommt, also 1. Nc3 d5 2.d4 Nf6

Meine erste Chigorin spielte ich gegen Stockfish Level 5 auf lichess und ich machte nicht nur keinen Patzer und keinen Fehler, sondern nicht einmal eine Ungedauigkeit -darauf bin ich ein wenig stolz (vielleicht habe ich es ja kapiert).

B51 Sizilianisch, Moskauer System

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B51 Sicilian, Canal-Sokolsky (Nimzovich-Rossolimo, Moscow) attack
1. e4 c5 2. Nf3 d6 3. Bb5+

Hier ist die Partie Kasperow gegen die Welt natürlich zu erwähnen, siehe auch auf Wikipedia Kasparow gegen die Welt.

Garri Kimowitsch Kasparow – Weltmeister 1985 bis 1993

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Garri Kimowitsch Kasparow (Wikipedia) wird wohl nicht ohne Grund der einzige Weltmeister sein, dem M. Carlsen bezüglich Genialität eine 10 in einer Bewertung von 1 bis 10 gibt. Sich selbst gibt er übrigens ganz bescheiden eine 7. Man ist sich ziemlich einig darüber, dass Kasparow wohl der genialste Spieler aller Zeiten war.

Hier finden Sie ein pgn-Datei mit 2404 Spielen von Kasparow2404

Über Kasparow gibt es einiges zu sagen und viele tolle Partien, neben den WM-Partien, zu denen ich mich erst nach der Lektüre von Garry Kasparov on Garry Kasparov, Part 1: 1973-1985 äußern werde.

Hier zeige ich einmal die Partie Kasparow gegen die Welt in einer B51 Sizilianisch Moskauer System

Aber Kasparow hat nicht nur gegen die Welt gespielt, sondern auch gegen Computer (Zitat Wikipedia):

Kasparow trat mehrmals in Wettkämpfen mit Turnierbedenkzeit gegen Schachprogramme an. In den 1980er Jahren hatte er behauptet, er werde niemals von einem Schachprogramm besiegt werden. 1989 spielte er gegen den von IBM gebauten Computer Deep Thought zwei Partien, die er beide gewann. 1996 besiegte Kasparow dessen Nachfolger Deep Blue in einem Match über sechs Partien mit 4:2, verlor aber mit der 1. Wettkampfpartie als erster Schachweltmeister überhaupt unter Turnierbedingungen gegen ein Schachprogramm. Im Jahr darauf unterlag Kasparow Deep Blue im Rückkampf mit 2,5:3,5. Kasparow erwog die Möglichkeit, dass unerlaubte menschliche Eingriffe stattgefunden haben könnten. Der Vorwurf war zum Teil darauf begründet, dass IBM ihm damals keinen Einblick in die Computerprotokolle gab. Diese wurden allerdings später veröffentlicht.

Im Jahr 2003 spielte Kasparow zwei Wettkämpfe mit Turnierbedenkzeit gegen PC-Schachprogramme. Der Wettkampf gegen Deep Junior über sechs Partien ging 3:3 aus, die Begegnung mit Deep Fritz über vier Partien endete 2:2.

Magnus Carlsens Einschätzung von Fischer, Karpov, Kasparov, Kramnik, Anand, Polgar, Yifan und sich selbst

In Bescheidenheit bekommt Carlsen von mir jedenfalls auch eine 10, so wie in Genius. 😉

Bobby Fischer

Anatoly Karpov

Kasparov

Vladimir Kramnik

Vishy Anand

Judit Polgar

Hou Yifan

Magnus Carlsen