A45 Indische Verteidigung (QPG) – Einstiegsseite

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1.d4 Nf6
Im ECO-Schlüssel-System wird es sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch als Damenbauerspiel bzw. Queen’s pawn game bezeichnet. Manchmal auch als Trompowsky Attack, aber auf lichess.org und chess.com und bei relativ vielen Autoren liest man dafür Indische Verteidigung. (A45 Indian Defense oder auch Indian Game).

A45 Sub-Varianten:

Ich habe die A45 Indian Defence als Antwort auf 1.d4 im Repertoire. Weiß hat nach meinem Nf6 folgende interssante Möglichkeiten: c4, Nf3, Bg5, Bf4, Nc3, g3, c3, e3, Nd2, f3, f4, g4, d5

  1. ) 1.d4 Nf6 2.c4 (A50 Indisch, Normal Variation) c5 –> A56 Benoni Defense*
  2. ) 1.d4 Nf6 2.Nf3 g6 –> A48 East Indian Defense*
  3. ) 1.d4 Nf6 2.Bg5 c5 –> A45 Trompowsky Attack*
  4. ) 1.d4 Nf6 2.Bf4 c5 –> A45 Indian Defense, 2.Bf4 c5
  5. ) 1.d4 Nf6 2.Nc3 d5 –> A45 Queen’s Pawn Game, Chigorin Variation*
  6. ) 1.d4 Nf6 2.g3 g6 –> A45 Indian Defense, Tartakower Attack
  7. ) 1.d4 Nf6 2.c3 d5 –> A45 Indian Defense, 2.c3 d5
  8. ) 1.d4 Nf6 2.e3 e6 –> A45 Indian Defense, 2.e3 e6
  9. ) 1.d4 Nf6 2.Nd2 d5 –> A45 Indian Defense, 2.Nd2 d5
  10. ) 1.d4 Nf6 2.f3 d5 –> A45 Indian Game,Paleface Attack*
  11. ) 1.d4 Nf6 2.f4 g6 –> A45 Indian Game, Canard Opening
  12. ) 1.d4 Nf6 2.g4 Nxg4 –> A45 Indian, Gibbins-Wiedenhagen Gambit Acc.
  13. ) 1.d4 Nf6 2.d5 c6 –> A45 Indian Defense, Pawn Push Variation

Studie auf lichess.org

Manche Analyse Programme sehen es auch als D00 Queen’s pawn, Chigorin variation 1. d4 d5 2. Nc3 und ich komme auf das Damenbauernspiel eigentlich nur mit Schwarz über die A00 Van Geet Opening 1. Nc3 d5, wenn dann Weiß mit dem Damenbauer kommt, also 1. Nc3 d5 2.d4 Nf6


A45 Damenbauerspiel oder Indische Verteidigung – Übungspartien 1

A46 Damenbauerspiel bzw. Indische Verteidigung, Springervariation

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1. d4 Nf6 2. Nf3
Bei der A46 ist es bezüglich Bezeichnung ähnlich zur A45 und Damenbauerspiel (Queen’s pawn game) oder Indische Verteidigung, Springervariation (Indian Defense [Game], Knights Variation) findet man dafür.

A46 Sub-varianten:
Queen’s pawn game (QPG) 1. d4 Nf6 2. Nf3
QPG, Torre attack 1. d4 Nf6 2. Nf3 e6 3. Bg5
QPG, Torre attack, Wagner gambit 1. d4 Nf6 2. Nf3 e6 3. Bg5 c5 4. e4
QPG Yusupov-Rubinstein system 1. d4 Nf6 2. Nf3 e6 3. e3
Doery defence 1. d4 Nf6 2. Nf3 Ne4

Meisterpartien:



A40 Damenbauer, Modern Defence – Einstiegsseite

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A40 Queen’s pawng game = QPG 1. d4 g6
Sub-Varianten auf A40 Damenbauernspiel Überblick.
A40 Partien unter A40 Moderne Verteidigung – Partien

Die jeweiligen Einstiegsseiten zu den Eröffnungen sind:

Nach dem 2. bzw. 3. Zug gibt es Transpositionen zur B06, A41 und A42 und für alle sinnvollen Möglichkeiten für Weiß einen eigenen Artikel.
Relevante Möglichkeiten für den 2. Zug von Weiß:
e4, c4, Nf3, g3, Bf4, Nc3, c3, e3, Bg5, h4

  1. 1.d4 g6 2.e4 d4 –> A40 Modern Defense, 2.e4
  2. 1.d4 g6 2.c4 Nf6 –> E60 King’s Indian, West Indian Defense
  3. E60—-> D80 Grünfeld Defense: Stockholm Variation
  4. E60—-> D78 Neo-Grünfeld, Classical Variation
  5. 1.d4 g6 2.Nf3 Nf6 –> A48 East Indian Defense
  6. 1.d4 g6 2.g3 Bg7 –> A40 Modern Defense, 2.g3 
  7. 1.d4 g6 2.Bf4 Bg7 –> A40 Modern Defense, 2.Bf4
  8. 1.d4 g6 2.Nc3 Bg7 –> A40 Modern Defense, 2.Nc3
  9. A40 –>B08 Pirc Defense, Classical Variation
  10. 1.d4 g6 2.c3 Bg7 –> A40 Modern Defense, 2.c3
  11. 1.d4 g6 2.e3 Bg7 –> A40 Modern Defense, 2.e3
  12. 1.d4 g6 2.Bg5 Bg7 –> A40 Modern Defense, 2.Bg5
  13. 1.d4 g6 2.h4 Bg7 –> A40 Modern Defense, 2.h4

Über Robatsch kam (da ich auf 1.d4 aktuell KID spiele) ich auch zu:

A40 findet man unter A40 Damenbauernspiel und B06 unter B00–B09: Seltene Halboffene Spiele.

Hier gehe ich nur auf A40 Damenbauernspiel, 1. … g6 Moderne Verteidigung ein und sammle A40 Spiele. Für seltene halboffene Spiele gibt es einen eigenen Artikel auf B06 und A40 Robatsch bzw. Moderne Verteidigung.

Siehe dazu auch auf Wikipedia Karl Robatsch, Modern Defense und Moderne Verteidigung.
Es sei hier auch erwähnt, dass die Eröffnung B06 eigentlich „die“ Moderne Verteidigung ist, da sie mit e4 g6 beginnt.
Mich interessiert hier besonders die Ausgangssituation:

  • 1.d4 g6 2.e4 Bg7 –> B06 Modern Defence
  • 1.d4 g6 2.c4 Bg7 –> A40 Modern Defence
  • 1.d4 g6 2.xx Bg7 (xx = Nf3, g3, Bf4, Nc3, c3, e3, Bg5, h4, Bg7) führen ebenfalls zu –> A40 Modern Defence

Daher werde ich mir hier die Möglichkeiten für Schwarz näher ansehen:
1.) ausgehend von 1.d4 g6 2.e4 Bg7 –> B06 Modern Defence
über 4.Nf3 Modern Defense: Standard, Two Knights Variation zu
B08 Pirc Defense: Classical Variation, 4…Bg7


2.) ausgehend von 1.d4 g6 2.Nf3 Bg7 –> A40 Modern Defence
über B06 Modern Defense with 1.e4: 2.d4 Bg7 3.Nf3
und A40 Modern Defense with 1.d4: 2.c4 Bg7 3.e4 d6 4.Nf3
zu A41 Modern Defense: Rossolimo Variation 4…. Bg4


Modern Defense: Pterodactyl Defense
Zugfolge 1. d4 g6 2. c4 Lg7 3. Sc3 c5
Chess Openings: Learn to Play the Pterodactyl Defense

A40 Damenbauernspiel Übersicht

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A40 Sub-Varianten:

1. d4 – Queen’s pawn
1. d4 Nc6 – Queen’s pawn, Lundin (Kevitz-Mikenas) defence
1. d4 e5 – Queen’s pawn, Charlick (Englund) gambit
1. d4 e5 2. dxe5 Nc6 3. Nf3 Qe7 4. Qd5 f6 5. exf6 Nxf6 – Queen’s pawn, Englund gambit
1. d4 b6 – Queen’s pawn, English defence
1. d4 b5 – Polish defence
1. d4 e6 – Horwitz Defense
1. d4 e6 2. c4 b6 – Queen’s pawn, Keres defence
1. d4 e6 2. c4 Bb4+ – Queen’s pawn, Franco-Indian (Keres) defence
1. d4 g6 Modern defence
1. d4 g6 2. c4 Bg7 3. Nc3 c5 4. d5 Bxc3+ 5. bxc3 f5 – Beefeater defence
1. d4 g6 2. c4 Bg7 3. Nc3 c5 4. e3 – Pterodactyl Defense, Miscellany, Queen Pterodactyl (A40)
1.c4 c5 2.Nc3 g6 3.e3 Bg7 – A40 Pterodactyl Defense: Queen Pterodactyl, Quiet Line

Aus Wikibooks:
„1. d4 – Damenbauernöffnung
Weiß erhebt einen aggressiven Anspruch auf das Zentrum. An diesem Punkt muss Schwarz entscheiden, wie er der Aggression von Weiß begegnet. Traditionell sind die beiden beliebtesten Antworten 1…d5 und 1…Sf6, da die meisten anderen Züge dazu neigen, Weiß mit 2. e4 ein breites Zentrum zu ermöglichen. Das Zulassen der breiten Mitte war in der Klassik verpönt, ist heute aber eher eine Frage der Präferenz. Ein weiterer Grund, warum 1…d5 und 1…Sf6 die wichtigsten Antworten sind, ist, dass viele der Alternativen ohnehin in Hauptvarianten transponieren. Eine bemerkenswerte Ausnahme ist die niederländische Verteidigung (1…f5), deren Charakter 2. e4 verhindert und dabei einzigartig bleibt. 1…d5 stellt den Plan von Weiß, ein breites Zentrum zu errichten, direkt in Frage. 1…Sf6 verhindert ein sofortiges 2. e4 und behält gleichzeitig die Flexibilität, mehrere ‚indische‘ Systeme zu spielen oder in ein für 1…d5 typisches System zurückzukehren.

Um 1. d4 richtig zu spielen, sollte der weiße Spieler die grundlegenden Damengambitstellungen, Königsindisch, Damenindisch, Nimzo-Indisch und sogar einige der Benoni-Stellungen lernen. Dies mag für den Anfänger einschüchternd erscheinen, ist aber zum Glück nicht so schwierig, wie es zunächst klingen mag.

Darüber hinaus hat es einige praktische Vorteile, sich mit dem Spielen von 1. d4 als Weiß vertraut zu machen:

1. d4-Eröffnungen neigen dazu, in Bezug auf Fallen nachsichtiger zu sein als 1. e4-Eröffnungen. Figuren sollten schnell mobilisiert werden, aber es kommt seltener vor, dass ein natürlich aussehender Zug zu einem plötzlichen Untergang führt, im Gegensatz zu mehreren 1. e4-Fallen wie der Philidor-Verteidigung, Hanham-Variante.
Obwohl es viele Transpositionen zwischen den verschiedenen 1. d4-Eröffnungen gibt, ist dies wahr, weil die zugrunde liegenden strategischen Ziele sehr ähnlich sind. Das Damenindisch hat viel mit einigen der Hauptvarianten des abgelehnten Damengambits gemeinsam – viel mehr als das typische Caro-Kann mit der französischen Verteidigung oder Ruy Lopez in der 1. e4-Welt.
Auch heute sind die 1. d4-Eröffnungen, zumindest auf Amateurniveaus, noch seltener anzutreffen als 1. e4-Eröffnungen.“

A45 bis A49 Indische Verteidigung (Damenbauerspiel)

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Ich halte mich hier an:

  • Indian Defences, where Black plays 1…Nf6 (ECO codes A45–A79, D70–D99, E00–E99); for instance the Queen’s Indian Defence (ECO E12–E19);
  • other Queen’s Pawn Games, where Black plays neither 1…d5 nor 1…Nf6; these include the Dutch Defence (ECO A40–A44 and A80–A99).

Abgesehen davon, wird von Schwarz schon erkennbar, dass das indische Prinzip angestrebt wird, also das Zentrum nicht zu besetzen, sondern von der Flanke her (Fianchetto) zu beherrschen.

A45–A49 Indische Verteidigung (Damenbauernspiele)

A45 1. d4 Nf6
Damenbauerspiel oder Indische Verteidigung
A46 1. d4 Nf6 2. Nf3
Damenbauerspiel bzw. Indische Verteidigung, Springervariation
A47 1. d4 Nf6 2. Nf3 b6
Damenindische Verteidigung
A48 1. d4 Nf6 2. Nf3 g6
King’s Indian, East Indian defence
A49 1. d4 Nf6 2. Nf3 g6 3. g3
King’s Indian, fianchetto without c4