Eröffnungen

Foto Helmut Hirner

siehe dazu auch Eröffnungen auf Wikipedia.
Das Schachspiel kann in drei Phasen eingeteilt werden: Eröffnungen, Mittelspiel und Endspiel

Offene Spiele 1. e2–e4 e7–e5

Überblick – offene Spiele

  • Königsspringerspiele: 1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 …
    • Spanisch 1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 Sb8–c6 3. Lf1–b5
    • Italienisch 1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 Sb8–c6 3. Lf1–c4 (3. … Lf8–c5)
    • Evans-Gambit 1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 Sb8–c6 3. Lf1–c4 Lf8–c5
    • Schottisch 1. e2-e4 e7-e5 2. Sg1-f3 Sb8-c6 3. d2-d4
    • Philidor-Verteidigung 1. e2-e4 e7-e5 2. Sg1-f3 d7-d6
    • Russische Verteidigung 1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 Sg8–f6
    • Zweispringerspiel im Nachzuge 1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 Sb8–c6 3. Lf1–c4 Sg8–f6
    • Läuferspiel 1. e2-e4 e7-e5 2. Lf1-c4
    • Königsgambit: 2. f2–f4
    • Mittelgambit: 2. d2–d4
    • Wiener Partie: 2. Sb1–c3
    • Alapin-Eröffnung: 2. Sg1–e2
    • Portugiesische Eröffnung: 2. Lf1–b5
    • Parhams Angriff: 2. Dd1–h5
    • Damianos Verteidigung: 2. Sg1–f3 f7–f6?!
    • Sizilianisch im Anzuge: 2. c2–c4

    Halboffene Spiele 1. e2–e4 (ohne e7–e5)

    • Sizilianische Verteidigung 1. … c7 – c5
    • Französische Verteidigung: 1. … e7–e6
    • Caro-Kann-Verteidigung: 1. … c7–c6
    • Pirc-Ufimzew-Verteidigung: 1. … d7–d6
    • Moderne Verteidigung: 1. … g7–g6
    • Skandinavische Verteidigung: 1. … d7–d5
    • Aljechin-Verteidigung: 1. … Sg8–f6
    • Owen-Verteidigung: 1. … b7–b6
    • Nimzowitsch-Verteidigung: 1. … Sb8–c6

    Geschlossene Spiele 1. d2–d4

    • Londoner System
    • Budapester Gambit 1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 e7–e5 3. d4xe5 Sf6–g4
    • Damengambit 1. d2–d4 d7–d5 2. c2–c4
      • Abgelehntes Damengambit 1. d2–d4 d7–d5 2. c2–c4 e7–e6
      • Angenommenes Damengambit 1. d2–d4 d7–d5 2. c2–c4 d5xc4
      • Albins Gegengambit – Variante des Damengambits; 1. d2–d4 d7–d5 2. c2–c4 e7–e5
      • 2. … c7–c6 (Slawische Verteidigung)
      • 2. … Sb8–c6 (Tschigorin-Verteidigung)
      • 2. … c7–c5 (Symmetrische Variante)
      • 2. … Sg8–f6 (Marshall-Verteidigung)
      • 2. … Lc8–f5 (Keres-Verteidigung)
    • Nimzowitsch-Indisch 1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 e7–e6 3. Sb1–c3 Lf8–b4
    • Damenindisch 1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 e7–e6 3. Sg1–f3 b7–b6
    • Königsindisch 1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 g7–g6 nebst … d7–d6
    • Grünfeld-Indisch 1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 g7–g6 nebst … d7–d5
    • Benoni-Verteidigung 1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 c7–c5 3. d4–d5 e7–e6
    • Holländisch 1. d2–d4 f7–f5
    • Englisch 1. c2–c4 (1. … e7–e5 oder Sg8–f6 oder c7–c5)
    • Réti-Eröffnung 1. Sg1–f3 d7–d5 2. c2–c4
    • Benko- Wolga- oder Wolga-Benkö-Gambit 1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 c7–c5 3. d4–d5 b7–b5
    • Katalanische Eröffnung

    Unregelmäßige Spiele beginnen weder mit 1. e2–e4 noch mit 1. d2–d4

    • Orang-Utan-Eröffnung 1. b2–b4
    • Larsen-Eröffnung 1. b2–b3
    • Bird-Eröffnung 1. f2–f4

    Typische Eröffnungsfehler ausnutzen
    Eröffnungs-Kaleidoskop


    Interessant finde ich, dass in der Göttinger Handschrift (etwa 1505 in Latein) bereits 12 Eröffnungen gab, die man heute, zwar unter anderen Name, aber immer noch findet (aus Wikipedia):

    Die 12 Partieanfänge der Göttinger Handschrift

    1. Damianos Verteidigung (1. e4 e5 2. Sf3 f6)
    2. Philidor-Verteidigung (1. e4 e5 2. Sf3 d6), Beispiel vorteilhaft für Weiß
    3. Italienische Partie, Giuoco Piano (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Lc5)
    4. Russische Verteidigung (1. e4 e5 2. Sf3 Sf6)
    5. Läuferspiel (1. e4 e5 2. Lc4 c6)
    6. Spanische Partie, Klassische Verteidigung (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 Lc5)
    7. Ponziani-Eröffnung (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. c3)
    8. Philidor-Verteidigung (1. e4 e5 2. Sf3 d6), Beispiel vorteilhaft für Schwarz
    9. Angenommenes Damengambit (1. d4 d5 2. c4 dxc4)
    10. Londoner System (1. d4 d5 2. Lf4 Lf5)
    11. Bird-Eröffnung (1. f4)
    12. Englische Eröffnung (1. c4)

    Eröffnungs-Leitfaden

    1. Das Zentrum mit Bauern besetzen
    2. Entwicklung der Leichtfiguren und Druck auf das Zentrum ausüben
    3. Mittels Rochade den König in Sicherheit bringen
    4. In der Eröffnung nicht mehrmals mit der gleichen Figur ziehen
    5. Entwickle die Dame nicht zu früh
    6. Achte auf gegnerische Drohungen

    Manche Autoren sprechen auch von den goldenen Regeln, aber es sind natürlich keine Regeln im engeren Sinn und wer glaubt, sich stur an dieses Schema halten zu können, wird schnell eines besseren belehrt werden, denn so gut die Grundsätze auch sein mögen, ein besetztes Zentrum nützt nichts, wenn man Schachmatt ist.

    Mittelspiel

    Strategie im Mittelspiel laut Wikipedia:

    Bei der Stellungsbewertung kommen verschiedene Faktoren in Betracht:

    • Material: Meistens ist der Spieler im Vorteil, der über mehr Material verfügt (siehe Tauschwert).
    • Initiative: Welcher der beiden Spieler ist in der Lage, Drohungen aufzubauen? Wer muss stattdessen gegnerische Drohungen abwehren?
    • Raum: Wer beherrscht das Zentrum? Wo sind starke und schwache Felder?
    • Bauernstruktur: Gibt es Bauernschwächen auf einer Seite? Gibt es Freibauern? Wie beeinflussen die Bauern die Beweglichkeit der Figuren? …
    • Königssicherheit

    Taktik im Mittelspiel

    Im Mittelspiel kommt der Taktik vielleicht noch eine größere Bedeutung zu als in der Eröffnung oder im Endspiel: In der Eröffnung bedeutet die Auswahl eines Zuges oft nur die Entscheidung zwischen mehreren bekannten Varianten. Im Endspiel hingegen gibt es aufgrund der reduzierten Figurenzahl weniger taktische Möglichkeiten. Aber der Taktik ist eine eigene Seite gewidmet: Taktik

    Endspiel

    Endspiel auf Wikipedia
    Schachmatt Schemas
    Boden-Matt

    Weblinks zu Eröffnungen:

    Eröffnungstheorie
    Tiger Lilov´s Opening School‎
    ECO-Schlüssel Wikipedia
    Eröffnungen auf Wikipedia
    Schacheröffnungen chess.com
    Opening lichess.org
    Eröffnungsfalle
    Damengambit Wikipedia
    Eröffnungen auf ich-lerne-schach.de